Bonitätsprüfung Unternehmen Schweiz: So prüfen Sie jede Firma
Eine Bonitätsprüfung zeigt, ob ein Schweizer Unternehmen seine Rechnungen voraussichtlich bezahlen kann — bevor Sie liefern, einen Vertrag unterschreiben oder Zahlungsziele gewähren. Dieser Leitfaden erklärt, welche öffentlichen Datenquellen die Bonität sichtbar machen, welche Anbieter es gibt und was die Prüfung kostet.
Der Bedarf ist real: 2024 gab es in der Schweiz 11 506 Firmenkonkurse — ein Rekordwert und 15 % mehr als im Vorjahr (Bundesamt für Statistik). Wer Geschäftspartner ungeprüft auf Rechnung beliefert, trägt dieses Risiko ungefiltert mit.
Kurzfazit
Die Bonität einer Schweizer Firma lässt sich heute vollständig aus öffentlichen Quellen beurteilen. Sie können die Register selbst durchsuchen — oder ein Tool wie SignalScore die 12 wichtigsten Quellen parallel auswerten lassen und in unter 2 Minuten einen erklärten A–F-Score erhalten.
Warum die Bonitätsprüfung von Geschäftspartnern Pflicht ist
Jede Lieferung auf Rechnung ist ein unbesicherter Kredit. Fällt der Kunde aus, verlieren Sie nicht nur den Rechnungsbetrag, sondern auch die bereits erbrachte Leistung — und die Marge vieler weiterer Aufträge, die den Verlust wieder hereinholen müssen.
Die Konkursstatistik des Bundesamts für Statistik zeigt, dass dieses Risiko zuletzt deutlich gestiegen ist. Eine Prüfung vor Vertragsabschluss und bei grösseren Aufträgen gehört deshalb in jeden Verkaufs- und Einkaufsprozess.
Diese öffentlichen Datenquellen zeigen die Bonität
Die Schweiz stellt aussergewöhnlich viele Unternehmensdaten öffentlich zur Verfügung. Die wichtigsten Quellen für eine Bonitätsprüfung:
- Handelsregister (Zefix): Rechtsform, Gründungsdatum, Sitz, Zeichnungsberechtigte, Mutationen
- SHAB (Schweizerisches Handelsamtsblatt): Konkurse, Nachlassstundungen, Statutenänderungen, Kapitalveränderungen
- UID-Register: Registrierungsstatus und MWST-Eintrag
- Web-Signale: Firmenwebsite, LinkedIn-Präsenz, Google-Maps-Bewertungen, Newsberichte, Stellenausschreibungen
Die Anbieter im Überblick
Für die Bonitätsprüfung von Schweizer Firmen gibt es drei Anbieter-Kategorien, die sich in Zugang und Preismodell stark unterscheiden.
Wirtschaftsauskunfteien mit Mitgliedschaft oder Enterprise-Vertrag
Creditreform arbeitet mit einem Jahresmitgliedschaftsmodell, CRIF und Dun & Bradstreet richten sich primär an Grossunternehmen mit Preisen auf Anfrage. Stärken sind proprietäre Zahlungserfahrungsdaten und Compliance-Produkte — dafür sind Zugangshürden und Kosten hoch.
Registerplattformen
Moneyhouse macht Handelsregisterdaten komfortabel durchsuchbar und verkauft Premium-Berichte pro Abfrage. Eine eigentliche Bonitätsbewertung mit erklärtem Score ist das aber nicht.
Self-Service mit KI-Analyse
SignalScore wertet 12 öffentliche Quellen parallel aus und erstellt daraus einen KI-analysierten Bonitätsbericht mit A–F-Note — Self-Service, ohne Mitgliedschaft und ohne Verkaufsgespräch, zu publizierten Preisen.
So läuft eine Bonitätsprüfung mit SignalScore ab
Der gesamte Ablauf dauert unter 2 Minuten. Jeder Datenpunkt im Bericht ist mit seiner Quelle verknüpft, sodass Sie jede Aussage selbst überprüfen können — die Methodik ist offen dokumentiert.
- Suchen: Firmennamen oder UID-Nummer eingeben — die Autovervollständigung durchsucht das offizielle Zefix-Register
- Erfassen und analysieren: 12 öffentliche Quellen werden parallel abgerufen, danach analysiert die KI alle Daten automatisch
- Bericht prüfen: Sie erhalten eine A–F-Bewertung mit 0–100-Score, Risikofaktoren, positiven Signalen und voller Quellentransparenz
Was kostet eine Bonitätsprüfung?
Bei SignalScore sind alle Preise publiziert: Der Gratis-Tarif umfasst 3 vollständige Prüfungen (30-Tage-Test, ohne Kreditkarte), Starter kostet CHF 49/Monat für 25 Prüfungen, Professional CHF 149/Monat für 100 Prüfungen — bei jährlicher Zahlung 20 % günstiger. Einen detaillierten Kostenvergleich aller Anbieter finden Sie im Beitrag zu den Kosten einer Bonitätsprüfung.
So lesen Sie das Ergebnis richtig
SignalScore übersetzt den 0–100-Score in eine Note von A bis F: A (80–100) steht für sehr geringes Risiko, C (50–64) für moderates Risiko, F (0–19) für sehr hohes Risiko. Entscheidend ist, die Begründung zu lesen — der Bericht erklärt jeden Faktor, statt nur eine Zahl zu liefern.
Eine Bonitätsprüfung ist eine Momentaufnahme. Bei laufenden Geschäftsbeziehungen lohnt sich deshalb das Monitoring: SignalScore überwacht auf Wunsch Ihre wichtigsten Geschäftspartner und meldet relevante Veränderungen.
Häufige Fragen
Quellen
- Bundesamt für Statistik — Unternehmen und Beschäftigte (Konkursstatistik)
- Zefix — Zentraler Firmenindex des Bundes
- SHAB — Schweizerisches Handelsamtsblatt
Externe Quellen, zuletzt geprüft im August 2026.
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